Magische Töne

Österreichische Tenöre der Nachkriegszeit

Das Musikland Österreich ist berühmt für Komponisten und Dirigenten von Weltrang. Aber selbstverständlich gab und gibt es auch eine beeindruckende Riege an großen Sängerinnen und Sängern. Dieses Buch nimmt sich der österreichischen Tenöre der Nachkriegszeit an, die mit ihren „Magischen Tönen“ das Publikum der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bezauberten.
Dabei möchte es den Leser durch einen Theaterabend in Buchform führen. Im Prolog gibt es eine Werkeinführung, die Ouvertüre ist ein Geleitwort von Heinz Zednik, darauf folgen in drei Akten die Porträts und Biographien großer österreichischer Tenöre. In den zwei Pausen dazwischen wird für Abwechslung und Unterhaltung gesorgt. Ein Epilog soll schließlich an viele weitere hervorragende Künstler erinnern, die ebenfalls Applaus
verdienen.

Das Buch ist von einem Opernfreund für Opernfreunde geschrieben. So kommen auch Anekdoten nicht zu kurz, zumal bei allen porträtierten Gesangsstars Kontakte zum Künstler selbst bzw. zur hinterbliebenen Familie geknüpft werden konnten. Diesem Umstand ist es auch zu verdanken, dass das Buch mit einer Vielzahl sehr persönlicher, unveröffentlichter Fotos abgerundet wird.

Autor Gregor Hauser lebt mit seiner Frau in Salzburg und ist von Beruf Lehrer. In seiner Freizeit schreibt er Sachbücher.

»Was für ein ein Buch!!!
Man wundert sich, wie man ohne es jahrelang auskommen konnte. Es füllt in der Tat eine Lücke, bringt vergangene Opernzeiten wieder in die Gegenwart zurück, erinnert an Künstler, und deren Förderer und Freunde die zwar nie wirklich vergessen waren, aber dennoch Namen der (nahen) Vergangenheit sind. Auf heimischen und deutschen Bühne oft gefeiert – von der Tonträgerindustrie oft „übersehen“ oder sogar boykottiert.
Nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Gegenwart findet Platz im Buch, macht es dadurch universeller und für einen größeren Leserkreis interessanter – und last but not least unverzichtbar für den Wiener Opernfreund – und darüber hinaus
Der Autor hat geradezu akribisch recherchiert und offenbar Kontakte zu Familienangehörigen der beschriebenen Sänger gesucht – und gefunden, wodurch die jeweiligen bei Beiträge weit über eine Kurzbiographie hinausgehen. Sie sind teilweise sehr persönlich gehalten, erzählen Details aus dem Leben des Betreffenden, die man sonst nirgendwo finden wird, plötzlich treten auch Dirigenten, Intendanten und Personen der Klassikwelt auf die Bühne die dieses Buch darstellt. Und immer wieder gewähren uns kleine Erzählungen einen Blick hinter die Kulissen – etwas, das Opernfreunde dieser Zeit sicher erfreuen wird – so sie nicht selbst irgendwie mit einbezogen waren. – und historisch interessierte Opernfreunde vielleicht umso mehr.
Es sind österreichische Tenöre, um die es hier geht – aber die Verbindung mit dem gesamten deutschen Sprachraum macht es auch für – Nicht-Österreicher interessant und lesenswert.
Neben dem offiziell-biographischen Teil – der schon allein interessant genug ist, gibt es also dann, wie schon erwähnt, den privaten und den Bereich wo die Beziehung zu anderen Sängerkollegen und Dirigenten zur Sprache kommt.
Besonders interessant und amüsant sind zahlreiche Anekdoten, die eigentlich in Wahrheit meist keine sind, sondern pointierte Tatsachenberichte, Bonmots und skurrile Begebenheiten – wie das Leben eben so spielt.
Ein weiterer Punkt in diesem Buch sind Kritiken, die hier auszugsweise zitiert wurden. Allein sie zu suchen und zu finden muss eine Sisyphusarbeit gewesen sein
Besonderes Lob gebührt dem Bildmaterial und in welcher Qualität es ist. Da gibt es offizielle Photos, Szenenphotos, Kostümphotos, Photos von Konzerten und Tourneen – und zugleich jede Menge Privates – Sänger im Fußballdress, als Chef ihrer Firma etc. etc.
Im Vorwort finden wir eine Definition welche Sänger in das Buch aufgenommen wurden und welche nicht – und warum nicht. Das ist korrekt und hat Gründe, die erklärt werden und nachvollziehbar sind
Durch die relativ genaue Biographie, die vielen – teils seitenfüllenden – Bilder und die weiteren Details ist es nur natürlich, dass die Anzahl der Sänger beschränkt ist – und dass man viele Namen weglassen musste, die man gern dabeigehabt hätte.
Daher hat dieses Buch im Epilog „Auch sie verdienen Applaus“ weitere zwanzig Tenöre gelistet und mit lexikalen Eintragungen versehen (ideale Vorlage für einen zweiten Teil?)
Ein umfangreiches Namensverzeichnis, ein Bilderverzeichnis und Danksagungen am Schluss runden dieses wunderbare Buch ab.
Jetzt hab ich noch gefunden, dass das Tamino Klassikforum bei den Danksagungen mit erwähnt wurde – und ich bin ehrlich gerührt.«
Alfred Schmidt / Tamino Klassikforum Wien

»Unter dem Titel Magische Töne – Österreichische Tenöre der Nachkriegszeit erschien soeben ein Buch unseres „Kollegen“ Gregor Hauser.
Ihm ist ein wirklich interessantes, spannendes und auch bewegendes Buch gelungen, das flüssig und schnörkellos geschrieben ist. Die lebendige Schilderung der recht unterschiedlichen Persönlichkeiten und Lebensgeschichten (durchsetzt mit zahlreichen Anekdoten) hält die Aufmerksamkeit beim Leser wach. Eine Analyse der Stimmen bzw. der Gesangskunst der portraitierten Sänger à la Kesting wurde vom Autor nicht beabsichtigt. Der menschliche Aspekt in den Biographien steht im Vordergrund; immer wieder wird deutlich, wieviel Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Durchhaltevermögen – aber auch eine große Portion Glück – zu einer Sängerkarriere gehören. Wenn man dann auch erfährt, mit welchen Widerständen und Hindernissen einige der Männer (hauptsächlich die 'älteren' Jahrgänge) zu kämpfen hatten, hört man deren Stimmen mit anderen Ohren.
'Komponiert' ist das Buch wie eine große Oper: drei Akte mit Ouvertüre (ein kurzer, sehr persönlicher Essay von Heinz Zednik), einem Prolog (eine 'Werkeinführung' des Autors), zwei Pausen und einem Epilog (mit Kurzbiographien von 22 Sängern, die auch nicht vergessen werden dürfen).
Im 1. Akt treten Andreas Schager, Hans Beirer, Hubert Grabner, Sebastian Feiersinger und Rudolf Christ auf. In der ersten Pause stellt Gregor Hauser seinen (anonymen) Wohnungsnachbarn vor: ein Tenor, dessen Laufbahn als Sänger endete, bevor sie begann.
Die Sänger im 2. Akt sind Hans Krotthammer, Karl Terkal, Fritz Sperlbauer, Waldemar Kmentt und Kurt Equiluz. Daran schließt sich in der zweiten Pause ein langes Gespräch mit dem Tenor Franz Supper an unter dem Motto: “Was Sie schon immer über Tenöre wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten”.
Den 3. Akt bestreiten die Tenöre Adolf Dallapozza, Alois Aichhorn, Werner Krenn, Josef Köstlinger, Kurt Schreibmayer und Franz Supper.
Besonders lange, ausführliche Portraits gibt es von Hans Beirer, Hubert Grabner, Karl Terkal, Sebastian Feiersinger, Waldemar Kmentt, Adolf Dallapozza, Josef Köstlinger, Franz Supper und Andreas Schager. (Mit den vier letztgenannten Sängern kam es zu persönlichen Begegnungen des Autors mitsamt Interviews.)
Man spürt förmlich die Liebe und Begeisterung von Gregor Hauser für die Thematik. Zusammen mit vielen – größtenteils seltenen – Fotos legt er ein Buch vor, das sowohl informativ als auch unterhaltsam ist und ich hoffe, dass es viel Anerkennung und Absatz erhält, zumal es eine Marktlücke schließt und auch für Melomanen außerhalb der 'Alpenrepublik' interessant ist.«
Carlo – TAMINO

»Tenöre, die „Ritter des hohen C“, in vielerlei Hinsicht die Könige der Oper: sie tragen wesentlich zum Mysterium bei, das diese Kunstform bei ihren Liebhabern und Gegnern umgibt. Diesem Phänomen hat sich unsere Chefredakteurin im Aprilheft in einer autobiographischen Rückschau ausführlich gewidmet. Aus einer anderen Perspektive tut dies auch das Werk des Salzburger Sachbuchautors Gregor Hauser, das jüngst bei Apfel in Wien erschienen ist. Es ist eine sorgfältig gearbeitete Rundschau durch 60 Jahre Operngeschichte.
(…)
Mit den „Magischen Tönen“ nimmt der Opernfreund ein fast 260 starkes Paperback mit zahlreichen Fotos in die Hand, das ihn auf einen anregenden Weg durch die österreichische Sangeskunst der „hohen Männerstimmen“ in der zweiten Hälfte des 20. Jhs. mitnimmt. Damit es nicht nur bei der Lektüre bleibt, hat der Autor einen eigenen YouTube-Kanal eingerichtet, auf dem die porträtierten Künstler in ausgewählten, in jedem Fall hochinteressanten Tonbeispielen ihre Sangeskunst zu Gehör bringen. Durch dieses Angebot wird der Titel des Werks auch im wörtlichen Sinn eingelöst – womit ein weiteres Argument erbracht ist, um das Buch allen, deren Herz für die Oper schlägt, wärmstens zu empfehlen.«
Valentino Hribernig-Körber / Der neue Merker 05/2020

»Ist Hausers neues Werk auch ein Sachbuch? Mitnichten. Was ist es dann? Ein Buch der Liebe. Hauser will nicht allein anhand von recherchierten Tatsachen informieren. Er möchte auch vermitteln, was ihm Oper und Gesang bedeuten und daran seine Leser teilhaben lassen. Dieses Buch konnte nur schreiben, wer seinen Gegenstand aus dem Effeff kennt und ihm ergeben ist. Leser bekommen viel geboten für ihr Geld. Hauser sucht die Nähe zu Sängern und fragt sie aus, was in vielen Fällen auch noch möglich gewesen ist, gewichtet die Fakten ihre Biographien, lauscht ihren Stimmen und filtert aus Anekdoten das Substrat ihres Wirkens wie eine DNA heraus, die alle seine Tenöre einmalig und unverwechselbar macht.
Und das sind die Namen: Andreas Schager, Hans Beirer, Hubert Grabner, Sebastian Feiersinger, Rudolf Christ treten im ersten nach Akten wie eine Oper geordneten Buch auf, Hans Krotthammer, Karl Terkal, Fritz Sperlbauer, Waldemar Kmentt, Kurt Equiluz im zweiten. Mitwirkende des dritten Aktes sind Adolf Dallapozza, Alois Aichhorn, Werner Krenn, Josef Köstlinger, Kurt Schreibmayer und Franz Supper. Sie sind wie Equiluz unter den Lebenden. Bei dem 1971 geborene Schager verbietet sich dieser Hinweis. Für das Buch hat er einen eigenen Text beigesteuert. 
Die Neuerscheinung schmückt sich also nicht nur mit großen Namen wie Kmentt, Dallapozza oder Equiluz, die auf Tonträgern präsent sind und an der Seite legendärer Kollegen und Dirigenten im Rampenlicht der Festivals und großen Häuser standen. Gerechtigkeit widerfährt jenen Künstlern, die zwar unverzichtbar waren für den Opernbetrieb, doch langsam dem Vergessen anheimfallen, weil es keine oder nur ganz wenige Aufnahmen gibt. 
Im Epilog werden zumindest noch mehr als zwanzig Tenöre in kurzen biographischen Abrissen porträtiert, darunter auch Ernst Gruber, den es nach dem Krieg in den Osten Deutschlands verschlug und der schließlich in Weimar, Leipzig und Berlin zum Heldentenor der DDR aufstieg. Stoff genug für eine Fortsetzung.«
Rüdiger Winter / Opera Lounge (online)

»Aufgebaut in drei Akten, erzählt der Autor mit viel Liebe zum Thema die Lebensgeschichten und Karrieren von etlichen österreichischen Sängern. Das Buch liest sich angenehm – unterbrochen wird der Lesefluss höchstens, wenn man sich die nächste Platte oder CD der beschriebenen Sänger aus dem Regal auflegt. Oder auf YouTube surft …«
Magazin Klassik Nr. 17 (Sommer2020)

»Das Buch hat seine Qualitäten in den oft überaus ausführlichen Biographien der Künstler, wobei man schon merkt, wo der Autor von den Sängern selbst oder Überlebenden reiches Material zur Verfügung gestellt bekam. Er zeichnet Lebenswege so genau wie möglich nach, versucht in Anhängen unter dem Motto „Persönlichkeit und Anekdoten“ auch den Menschen auf die Spur zu kommen, zitiert signifikante Kritiken. Und es gibt sehr viel historisches Bildmaterial, sicher Großteils aus dem Privatbesitz der Künstler. Kurz, da hat sich jemand unendlich viel Mühe gemacht und wo er konnte Material aus erster Hand in Gesprächen und Unterlagen zusammengetragen.«
Renate Wagner / onlinemerker und Der Opernfreund (online)

»(…) Künstler und Mensch werden in jedem dieser Texte gleichermaßen gewürdigt. Ein Buch, das die persönliche Herangehensweise des Autors nie leugnet. Biografisches und Anekdotisches werden sorgsam ausgebreitet, aber auch ebenso sorgfältig voneinander getrennt. Ein Buch für Sänger-Liebhaber und solche, die einen Blick hinter die Kulissen nicht als Verrat an der Kunst betrachten.«
Christoph Vratz / Fono Forum (August 2020)

»Dreiaktig hat der Opern-Fan Hauser seine Texte organisiert mit launigem Inhalt in den „Pausen“. (…) Bei manchen Fotos und besonders bei Gruppenfotos hätte man sich eine genaue Angabe der abgebildeten Personen gewünscht, die sich hier schon in der reinen Namensangabe erschöpfte. Das hätte dem Buch vielleicht noch mehr überregionalen Glanz verliehen. Personenregister und Abbildungsverzeichnis machen es trotzdem rund und lesenswert und bieten Einblick in ein Stück Opernzeitgeschichte.«
G. Helbig / Das Opernglas 7/8

»Gregor Hauser hat die führenden „österreichischen Tenöre der Nachkriegszeit“ auf bemerkenswert dramatische Weise porträtiert.
Tenöre kommen aus Italien. Zumindest laut Klischee müsste das so sein. Dass die Muttersprache der allerberühmtesten Tenöre in der jüngeren Vergangenheit eher Spanisch als Italienisch war, steht auf einem anderen Blatt. Und auf noch ganz anderen Blättern, exakt auf den 254 Seiten eines neuen Buchs aus dem Wiener „Verlag der Apfel“, stehen die Namen und Lebensläufe von Tenören aus Österreich.
Die gibt es! Und es sind gar nicht so wenige, die internationale Bedeutung erlangt haben. Denken wir an Heinz Zednik, der das Vorwort geschrieben hat. Denken wir an Andreas Schager, dessen Namen sich die Welt gemerkt hat, seit er vom Operettentenor namens Schagerl nach Abschuppung des Final-Konsonanten zum potentesten zeitgenössischen Wagner-Helden geworden ist.
Damit muss der „erste Akt“ eines Stücks über heimische Vokalartisten beginnen! Sinn für Dramaturgie ist Gregor Hauser nicht abzusprechen. Nicht nur der Einstieg in sein Buch verrät sein Gefühl für Rhythmus und szenische Gestaltung.

Abwechslungsreicher Dreiakter
Drei Akte und alles, was dazugehört, also auch die entsprechenden Pausenfüller, die verraten, dass es hier nicht um eine kritiklose Jubelbroschüre für wirklich oder halbwegs arrivierte Sänger geht, sondern um eine psychologisch klug differenzierte Bestandsaufnahme der Faszination des Singens auf allen Ebenen.
So lesen wir in der ersten Pause etwas über die künstlerischen Erfahrungen eines Hobbytenors, der zufällig in der Nachbarschaft des Autors lebt und dem die Musik auch über tragische Momente seines Lebens hinweggeholfen hat. Und in der zweiten Pause beantwortet Franz Supper, jahrzehntelang Mitglied des Salzburger Landestheaters, Fragen zum Tenordasein, die wir bisher „nie zu fragen wagten“– von der Rolle des Gesangslehrers bis zur imaginären „vierten Wand“ des Bühnenraums, jener zwischen dem Sänger und seinen Zuhörern. Solche Intermezzi gliedern die Handlung der tenoralen Historie, die aufgrund der höchst unterschiedlichen Charaktere, die in den Akten auf die Bühne kommen, ohnehin lebendig und abwechslungsreich genug abläuft.
Das eine oder andere Kapitel, Pardon: Die eine oder andere Szene liest sich wie ein abenteuerliches Romanfragment. Man wird es den Lesern dieses Buchs nicht verdenken können, wenn sie etwa im Archiv der Salzburger Festspiele den Namen Hubert Grabner suchen, um zu erfahren, ob da nicht die Fantasie mit dem Schriftsteller durchgegangen ist.
Tatsächlich sang Grabner bei den Festspielen mehrmals die Tenorpartien in geistlichen Konzerten. Und war doch, wie man bei Gregor Hauser nun erfährt, im wirklichen Leben Fleischhauer. Einer der besten im Salzburger Land, der seine legendären Rezepte für Salamiprodukte, die er nach Studien in Italien und Ungarn entwickelte, 1983 ins Grab mitgenommen hat.
Ein Tenor, der es zu Festspielehren gebracht hat, aber dessen Arbeitstag um dreiviertel vier Uhr früh anhebt, ist wohl tatsächlich einmalig in der Musikgeschichte.
Wirklich sachkundig, hat Hauser hier Material zu einem umfassenden Bilderbogen zusammengetragen. Zu einem Bilderbogen, den er auch zum Klingen bringt: Zum Zweck der akustischen Bereicherung – und getreu Grillparzers Erkenntnis, dass „beschriebene Musik wie ein erzähltes Mittagessen“ zu bewerten sei, wurde ein YouTube-Kanal eingerichtet, auf dem seine Helden auch alle zu hören sind. Zu finden ist er leicht, indem man den Buchtitel, „Magische Töne“, und den Autorennamen, Gregor Hauser, eingibt.

Ein hohes C um drei Uhr früh
Da singen sie dann, die im Buch nicht chronologisch, sondern nach subtiler Regie ihre Auftritte absolvieren. Vom aktuellen Bayreuther Helden Schager zum selbst ernannten „letzten Dinosaurier“ Hans Beirer, vom eleganten Wiener Kavalier Waldemar Kmentt zum unvergleichlichen „Rosenkavalier“-Wirten Karl Terkal, der sein hohes C auch um drei Uhr früh sicher singen konnte – also knapp bevor unser Salzburger Fleischermeister aufstand, wie wir jetzt wissen.
Und, apropos sicheres C, von Adolf Dallapozza zu Werner Krenn, den nicht nur Herbert von Karajan eine Zeit lang als neuen Fritz Wunderlich betrachtete.
Die Lebensgeschichten könnten unterschiedlicher nicht sein, manche Namen werden auch Kenner überraschen – und warum manche (vor allem Tenöre, die die titelgebende Arie aus Goldmarks „Königin von Saba“ makellos singen konnten) nicht zu finden sind, erklärt der Autor schlagend. Ein äußerst ungewöhnliches, informatives Buch.«
Wilhelm Sinkovicz / „Die Presse“

»Gregor Hauser, ein in Salzburg lebender Lehrer, widmet zwei Generationen österreichischer Operngeschichte ein opulentes, detailreiches Kompendium. Meistersänger und Metzgermeister Hubert Grabner findet sich in einer Reihe mit Staatsopernstars wie Waldemar Kmentt aus dem legendären Wiener Mozart-Ensemble oder Adolf Dallapozza. Die Nachkriegszeit verlängert Hauser bis zu heute aktiven Sängern wie dem Salzburger Landestheater-Kammersänger Franz Supper oder Bayreuths künftigem Siegfried Andreas Schager. Neben vielen bekannten Namen entreißt Hauser auch manche den Nachgeborenen nicht mehr geläufige Stimme der Vergessenheit. (…) Gregor Hausers Kompendium liest sich angenehm flüssig und „menschelt“.«
Florian Oberhummer / Salzburger Nachrichten

»Der Buchaufbau ist – sehr erfrischend – an einen Opernabend angelehnt und erlaubt in Ouvertüre und Pausen auch andere Sprecher zu Wort kommen zu lassen. Zusätzlich zu einem Franz-Supper-Interview mit „Fragen, die Sie schon immer einem Tenor stellen wollten“ findet man im Prelude ein persönliches Essay von Heinz Zednik und auch auf Autor Gregor Hausers Nachbarn fällt das Scheinwerferlicht im kleinen Pausengespräch. „Magische Töne“ ist ein beeindruckend detailliertes Nachschlagewerk, leider mit unnötig verpixeltem Coverbild des keineswegs verblichenen Helden Andreas Schager, einem ab und an verwirrenden Layout und reaktionärem Fokus auf die Männer der Opernwelt, in dem zeitweise fehlende Kontexte klaffende Wunden in die klischeebehaftete, männerdominierte Musikwelt reißen. Dennoch muss man vor der beeindruckend umfassenden Recherchearbeit von Autor Gregor Hauser das Nothung-Schwert ziehen und es ihm und seinen österreichischen Helden der Nachkriegszeit zu Füßen legen.«
Maike Graf / Orpheus 04/2020

»Den Tenor Kurt Equiluz kennt man ja., 90 ist er und fährt im Auto mit Kennzeichen BACH 55. Dallapozza, Kmentt kennt man auch. Aber es gibt viele österreichische Tenöre, die nach 1945 bekannt, beliebt waren und fast vergessen sind. Karl Terkal etwa. Gar nicht zu reden von Sebastian Feiersinger, Hubert Grabner, Werner Krenn … Das Buch mit den vielen Biografien ehrt sie.«
Peter Pisa / Kurier

»Austria, a country of music, is famous for world-class composers and conductors. But of course there was and is an impressive squad of great singers. This book takes on the Austrian tenors of the post-war period, who enchanted audiences in the second half of the 20th century with their “magical tones”.
It would like to guide the reader through a theater evening in book form. In the prologue there is an introduction to the work, the overture is a preface by Heinz Zednik, followed by portraits and biographies of great Austrian tenors in three acts. In the two breaks in between there is variety and entertainment. Finally, an epilogue is supposed to commemorate many other outstanding artists who also received applause and acclaim.

Born within the modern Austrian frontiers. Well, with a glaring exception.
The author has collected biographies and anecdotes on Austrian tenors born within the frontiers of the Austrian Republic. Therefore “Altösterreicher” as Dermota, Schmidt etc. who were born as citizens of the Habsburg Empire are not included as their birthplaces are outside the modern frontiers of the country. Singers like Beirer, Feiersinger or Christ started their lives in the Empire too but within the Austrian Republic. Consequently the Volksoper’s most famous tenor should not have been included. In an interesting discussion of Adolf Dallapozza’s (born 1940) career, the author tells us the singer was the youngest of nine children but “omits” to mention Dallapozza’s birthplace is Bozen (Bolzano in Italian) in Southern Tirol; Italian after the first world war and given by France to Italy for strategic reasons (Brenner pass). But a book on Austrian tenors without Dallapozza would be a hard sell. So far for principles.

Unknown
Unless you lived in Vienna for many decades, I don’t think you will ever have heard of Schager, Grabner, Krotthammer, Sperlbauer, Equiluz, Köstlinger and Supper. I admit they are totally unknown to me (some were comprimario’s).  Well, I’m not alone. In the 2.547 pages of Jürgen Kesting’s “Die Grossen Sänger” no one of these gentlemen even deserves one word. On Youtube Mr. Hauser has opened a “Magische Töne channel” and the reader can judge him- or herself if he/she wants to look for further examples of the art of these unknown tenors.
Personally I don’t think I’ve missed a lot. Among the other tenors some will be somewhat more vaguely familiar for Anglo-Saxon readers though there is not a single world famous name to be found in the list. In the German speaking world and its fringes like the Dutch speaking countries The Netherlands and Flanders a few are known for their recordings; mostly in operetta like Rudolf Christ or Karl Terkal.  On a world scale others are one recording wonders like Waldemar Kmentt (Karajan’s Fledermaus) or Beirer (the wretched Otello on a video with Renata Tebaldi). Kmentt of course recorded quite a lot but I don’t think his recitals were widely available outside Central-Europe. Amusing is the story of Hubert Grabner. He even reached Salzburg as tenor soloist in some masses but never gave up his original career as a butcher. Later on he combined a meat factory with his career as a singer. The author knew and knows a lot of these tenors personally and therefore he tells us  some very funny stories.

Better known
The names of Kmentt, Feiersinger and Beirer more likely will ring a bell with those opera lovers who once had a subscription to the British „Opera magazine“ though the voices of the two Wagner tenors rarely were mentioned as a thing of beauty; at their best they were utility singers. Feiersinger even reached the Met (4 performances in 1959). Beirer got to La Scala and San Carlo and is probably remembered for a Parsifal in Rome with young Meneghini-Callas. Does this make their biographies uninteresting?  Definitely not. By now I’ve had enough of stories of world stars earning triumphs at the Met, Chicago, Covent Garden, Paris etc. It makes for interesting  reading to learn about the struggles, hopes, deceptions of lesser singers; on how difficult it is to make a career; what pains it took to promote from small German theatres to marginally bigger opera houses. It makes for amusing reading how some of them had to struggle with Karajan in his Viennese years (and the conductor struggling  with them when there was no Vickers available and he had to do with lesser luminaries).
For some tenors Karajan is the fly in the ointment. They belonged to the famous Vienna ensemble of the late forties and fifties at the time when “Figaro’s Hochzeit” was still performed in German (as were all other operas). Some singers survived the conductor’s onslaught when he became general manager of the Vienna State Opera as they were the best he could find for Mozart. But lyric and spinto tenors thrive on Verdi, Puccini, Donizetti, Giordano etc. and Karajan got Di Stefano (a lot), Corelli, Del Monaco and the Austrians were no match for them in this repertoire and had to seek shelter in smaller houses; especially in the Wiener Volksoper.
There they combined opera and operetta and sometimes extensively recorded operetta selections on cheaper labels or sang their roles on radio. The “Hamburger Archiv für Gesangkunst” has brought out a lot of those radio performances and published several live recitals culled from radio; often with help from the singers themselves. Especially fine are Karl Terkal and Rudolf Christ. They have the style in their blood and combine it with free ringing lyrical voices that will often surprise. I don’t say they are on a par with Wunderlich and Gedda but they are not charmless lightweights.

Underrated Kurt Schreibmayer and Adolf Dallapozza
Two chapters especially interested me. First there is a discussion of the much underrated Kurt Schreibmayer. I heard him as a brilliant Max in Der Freischütz in Liège and I was surprised his name was not better known. This was no barking tenor but a singer with a manly and voluminous sound showing legato, power and good top notes. Later on I was delighted to witness how fine and with the necessary schmaltz he sang and acted the tenor role in Wiener Blut in Vienna’s Volksoper.
The author tells us Schreibmayer was very critical of his own performances and didn’t go all the way to Wagner’s big boys as many German-language tenors (without his talent) did. He sang for many years at Bayreuth but never in a title role. A pity and an even greater pity he almost made no recordings. In Germany and Austria it is no shame to switch to comprimario parts when the voice is no longer able to respond to more difficult parts. No famous Italian tenor would stoop that way (well, Ugo Benelli did) but Schreibmayer did and that road was followed as well by Adolf Dallapozza.
His name probably will be the best known in the book. I heard him in the flesh in 1967 in an operetta concert at Flemish Public Radio. I was immediately won over. This was a magnificent fresh young voice with an easy top and a fine warm timbre. Indeed, one year after Wunderlich’s early death I was sure this was going to be his successor. Moreover Dallapozza (and his name tells us he has Italian forebears) had a warmer sound than Wunderlich.
Soon he became star of the Volksoper and then got a promotion to the Staatsoper. And there things went wrong after a few seasons. He got more comprimario than title roles and once again returned to his former artistic home where he became the star tenor.
There are several CD boxes of his recordings to be found on “Hamburger Archive” and they prove how fine a tenor he was. Luckily he made a lot of complete operetta recordings and took over Gedda’s mantle when the Swede was no longer able to compete with his older self.
Dallapozza’s Goethe in Lehar’s Friederike ought to be heard. I’d gladly exchange all of Berg, Zemlinksy, and Janacek recordings for Lehar’s “Singspiel” and not be the poorer for it.
All in all, I enjoyed Mr. Hauser’s book a lot as it is well written and well judged. He admires his tenors but he doesn’t try to put them on a pedestal with their contemporaries Del Monaco, Bergonzi, Corelli or their successors Domingo and Pavarotti. Recommended.«
Jan Neckers, September 2020 / OPERA NOSTALGIA

»Hands up anyone who has heard of Hubert Grabner! Or Alois Aichhorn! And how many of you know that Waldemar Kmentt was Austrian? Gregor Hauser will enlighten you on these and many other matters in this endearingly idiosyncratic book.
Hauser has arranged his material as if it were an opera in three acts. There is a ‘Prologue’ (the author’s introduction) and an ‘Epilogue’ (thumbnail sketches of twenty-two singers not included in the ‘Acts’, among them Fritz Uhl and Heinz Zednik). The ‘Overture’ takes the form of a foreword by Zednik. There are even two ‘Intervals’; the first (entitled ‘Intermezzo’) consists of a touching homage to Hauser’s neighbour, an amateur tenor, the second (‘Everything you always wanted to know about tenors but didn’t dare to ask’) of an interview with Franz Supper, who also brings ‘Act 3’ to a close. The ‘Austrian tenors of the post-war era’ announced in the book’s subtitle are of all types and ages, embracing opera and concert singers whose voices range from the tenore di grazia to the Heldentenor and whose dates of birth encompass the period from 1911 (HansBeirer) to 1971 (Andreas Schager). Their family backgrounds and career trajectories are no less varied.
Hauser has inevitably been criticised for his choice of singers, but he explains his criteria quite clearly in his introduction: the tenors’ careers are mostly or entirely post-1945 (hence no Julius Patzak, for example) and the book as a whole is avowedly personal, often the result of encounters with the singers or with people who experienced them at first hand. The author’s enthusiasm for his subject is evident on every page. He writes vividly, with a keen eye for the telling detail. Discussion of each tenor in the three ‘Acts’ charts the singer’s life and career, outlines his personality, reports anecdotes about him and quotes from press reviews of his performances. The book focuses on singers, not singing: it describes individuals; it does not analyse their art in depth.
Exploring with palpable pride the highways and byways of tenorial Austria, Hauser, who works as a schoolteacher in Salzburg, uncovers some remarkable life stories. First mention here must go to Grabner, for whom singing was a second string to his bow as a successful master butcher and salami manufacturer. Then there’s Sebastian Feiersinger, ‘the only Austrian tenor to have sung a leading part at the Metropolitan Opera [Stolzing]’, who started out on a far-reaching international career as a member of his father’s Tyrolean yodelling quartet. Or Werner Krenn, who began as a member of the Vienna Boys’ Choir, then played the bassoon in the Vienna Symphony Orchestra, before becoming a singer and eventually returning to the VSO (he once played the introduction to ‘Una furtiva lagrima’ and then went on to sing the aria).
Hauser has amassed a compelling series of portraits, often incorporating information not available elsewhere. Many of these tenors were – or are – not singers of major roles, let alone ‘superstars’. Some of them doubtless deserve to be better known. Yet more than one rejected a prominent career in favour of the financial security provided by membership of an opera house ensemble (as with Supper) or because of family ties (such as Fritz Sperlbauer) or affection for a particular place (Josef Köstlinger, for instance, the Tamino in Ingmar Bergman’s film of Die Zauberflöte). The author has brought out the distinctive character of each of these largely unsung heroes of musical life and, in doing so, has shed many a light on the vicissitudes attendant on singing as a profession. Strikingly, if unsurprisingly, the ones who achieved a fair degree of international fame – Kmentt, Krenn, Adolf Dallapozza and Kurt Equiluz, say – were those taken on by major record companies.
The publishers have done their author proud. The evocative photographs, often rare and for the most part necessarily black-and-white, are well reproduced on good-quality paper and spread throughout the text, rather than collected in sections. And, wonder of wonders in the increasingly penny-pinching world of publishing, there is even an index of names. Misprints are few, but there’s a cavalier attitude towards accents (Janáček is deprived of his, for example, while Sándor Kónya survives with his intact).
Is there anything specifically Austrian about these singers and/or their art? Probably not, unless it be an engagement with operetta even stronger than that of their German or Spanish counterparts. Operetta, of course, does not travel well across linguistic borders.
Selected recordings of the tenors featured in the three ‘Acts’ are available on a YouTube channel (enter ‘Magische Töne’ and ‘Gregor Hauser’). They offer a conspectus of what for many reader-listeners will be largely uncharted territory, doubtless harbouring a discovery or two and enabling each of us to judge for ourselves whether all the singing deserves the appellation ‘Magic Tones’ that the author has borrowed for his title from the familiar aria in Goldmark’s Die Königin von Saba.«
Michael Foster / The Record Collector

»Als norddeutscher Klassik-Produzent bin ich als Rezensent eines Buches über Österreichische Tenöre der Nachkriegszeit eher nicht geeignet. Da ich aber um meine Meinung gebeten wurde, habe ich es gelesen. Anfangs distanziert, dann mit wachsendem Interesse. Am Ende hatte Autor Gregor Hauser, Lehrer zu Salzburg, meinen Nerv als Musikliebhaber getroffen.
Was Hauser mit seinem Buch erreichen möchte, erläutert er im „Prolog“ als Werkeinführung nicht. In einer „Ouvertüre“ als Geleitwort schreibt der Wiener Tenor Heinz Zednik zwar, dass dieses Sängerbuch ein sehr, sehr notwendiges sei, nicht aber, warum. Am Ende hat man das Warum auch so begriffen. Klarer Punkt für Prolog und Ouvertüre dieses wie ein Opernbesuch gedachten und geordneten Lesebuchs. Perspektiven und Erwartungshaltungen der Leser*innen sind natürlich unterschiedlich. Sie werden bedient. Österreicher*innen wird eine liebevoll recherchierte Würdigung von Opernlieblingen eines abgeschlossenen Zeitalters geboten, zuzüglich Anekdotenwürze. Außerhalb Österreichs, wo auch die Namen dort gebürtiger Tenorstars kaum mehr bekannt sind, kommt der übergeordnete Wert dieses Buches besonders zum Tragen. Es lässt einen wahren Kosmos der Ereignisse und Erinnerungen so lebendig werden, dass die einzelnen Begebenheiten in summa zur Metapher für das zeitlos Gültige der Opernkunst als Königin der Künste werden. Dazu trägt der gleichnamig zum Buchtitel lautende YouTube-Kanal „Magische Töne“ entscheidend bei. Er ist Bestandteil des Buches, denn dort kann man kann die beschriebenen Tenöre hören. Dabei wird man erneut neugierig, und liest manchmal gar doppelt.
Nachvollziehbar begründet Autor und YouTube-Kanal-Betreiber Hauser seine Sängerauswahl von Stars und Comprimarios, die er ins Buch aufgenommen hat, – und wieso andere eben nicht. Geschickt begegnet er durch Einwandvorwegnahme dem Kritikpunkt der Willkür, und zeigt dabei auch noch persönliche Bescheidenheit und Empathie. Auch warum das Titelfoto auf dem Buchdeckel den aktuell erfolgreichsten österreichischen Tenorstar Andreas Schager zeigt, wird erläutert. Der gehört nicht in diese Reihe der Nachkriegstenöre, weil dafür zu jung. Als einzige Ausnahme im Buch wird Schager auch beschrieben. Seinen großen Namen als Zugpferd hinein in die aktuelle der Opernwelt zu nutzen, ist schon clever gedacht.
Nur wenige Male war ich in der Wiener Staatsoper, habe aber etliche der im Buch ausführlich dargestellten Tenöre an der Hamburgischen Staatsoper erlebt, insbesondere Karl Terkal und Hans Beirer. Letzterer prägte meine Liebe zur Oper entscheidend. Noch als Junge durfte ich ihn in einer seiner Paraderollen als Otello erleben, „Othello“ damals geschrieben, denn man sang in Deutsch. Überhaupt war es eine heute schon sehr ferne Zeit, in Teilen jetzt paradiesisch anmutend. Eben diese Zeit lässt das Buch auferstehen: Feste Ensembles sangen in deutscher Sprache, in der Regel vier bis fünf verschiedene Opern an sechs Abenden der Woche. Natürlich wurde nirgendwo allabendlich Oper auf Weltniveau geboten. Befreundet mit einer langjährigen Kammersängerin, durfte ich über die Jahre hunderte Vorstellungen in Hamburg erleben, deren Comprimarios durchaus auf Wiener Niveau sangen. Regelmäßig gastierten auch österreichische Sänger*innen in mittleren Partien bei uns. Spitzensänger wie Hans Beirer, für mich einer der größten Heldentenöre aller Zeiten, waren zu Beginn in Hamburg Ensemblemitglieder, dann lange Jahre dort Gaststars. Heute ist unvorstellbar, was damals an Repertoirefülle in den großen Häusern alltäglich war. Der Wert der Dinge zeigt sich erst im Verlust. Wir hatten keine Ahnung, was wir hatten. So steht es bei Hauser zwar nicht geschrieben, beim Nachdenken aber ergibt es sich. Dieses Opernlesebuch regt an dazu.«
Hans-Rüdiger Schlesinger / www.oper.de Klassik Innovationen

»Gregor Hausers Buch „Magische Töne. Österreichische Tenöre der Nachkriegszeit“ bietet dem Leser eine höchst informative Mischung aus biographischen Fakten, überlieferten Anekdoten und Zitaten aus diversen Rezensionen, wobei man von Beginn an spürt, mit welcher Begeisterung sich der Autor den ausgewählten Sängern widmet. Und auch so manches oft als Fakt dargestellte Detail, rückt Hauser zurecht, wenn es etwa um das Karriereende von Werner Krenn geht. Bei den eingehend porträtierten Sängern zählen natürlich Andreas Schager ebenso wie Hans Beirer, Karl Terkal, Adolf Dallapozza und etwa der bereits erwähnte Werner Krenn. Aber auch weniger bekannte und heute bereits in Vergessenheit geratene Namen wie Hubert Grabner, Sebastian Feiersinger oder Hans Krotthamer werden wieder in den Fokus des Interesses gerückt.«
Rainhard Wiesinger / Stretta

254 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-85450-019-3

 36,80

Product ID: 614 Kategorie:
Autor

Gregor Hauser

Seiten

254

Verlag

Verlag Der Apfel

ISBN

978-3-85450-019-3

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