Reite den Drachen

Für Kinder ab 5 bis 10; für Erwachsene, die mit Kindern über die Inhaftierung von Angehörigen reden müssen; für Pädagogen und Sozialarbeiter.

Zufällig hat Jan gehört, dass sein Vater im Gefängnis ist. Aber er kann dieses Wissen mit niemandem teilen. In Jans Bauch ist seitdem ein Drache, der besonders in der Nacht ganz groß wird und drückt. Eines Nachts findet Jan auf geheimnisvolle Weise den Zugang auf eine Wiese. Dort trifft er Fanny, die auch einen Drachen hat, den sie sogar reiten kann. Fanny zeigt Jan, wie er mit seinem Drachen umgehen kann, sodass der ihn nicht mehr bedroht sondern ihm sogar hilft, sein Problem zu überwinden. Auch die Mutter findet aus ihrer Erstarrung zurück und nimmt die Dinge in die Hand. Da es einige Zeit dauert, eine Besuchsbewilligung zu erhalten, schreibt Jan dem Vater noch am selben Tag einen Brief. Der Drache ist bei alldem ein sensibler Begleiter, der Jan daran erinnert, auch seine Angst, seine Traurigkeit, seine Hilflosigkeit zuzulassen und daraus Kraft zu schöpfen. Am Ende ist aber die Mutter wieder diejenige, die für Jan da ist und für ihn sorgt. Jan kann wieder in der Geborgenheit eines Kindes leben – trotz allem …

Der Gefangenenseelsorger Matthias Geist gibt im Anhang psychologische und praktische Hinweise, wie mit Kindern die schwierige Situation bei der Inhaftierung eines Elternteils gelebt werden kann. Unter anderem werden folgende Fragen angesprochen: die Gestaltung des eigenen Alltags / ob und wie über die Haft gesprochen wird – in Beruf, Schule, Kindergarten und privatem Umfeld / geeignete Hilfe für alle Betroffenen / Kontaktmöglichkeiten und wie diese gestaltet werden können, Fragen nach dem »Warum«, »Wie schaffe ich das?« und andere persönliche Fragen.

»Alles in allem ist „Reite den Drachen!“ ein tolles Buch, das für Kinder, deren Eltern sich in Haft befinden, genutzt werden kann, um sich mit der gegenwärtigen Lebenslage auseinanderzusetzen.
Unsere Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter nutzen sehr gerne und häufig das Buch, um mit Kindern über deren Situation ins Gespräch zu kommen und ihnen Beistand und Verständnis zu vermitteln.«
Chance e.V. Münster, Projekte zur Integration Haftentlassener

Wenn Papa länger verhindert ist.
Da ein Besuch in der Justizanstalt nicht möglich ist, schreibt Jan seinem Vater, der im Gefängnis sitzt, Briefe. Der Gefangenenseelsorger Matthias Geist gibt im Anhang von „Reite den Drachen“ Tipps, wie mit Kindern die schwierige Situation bei der Inhaftierung eines Elternteils gelebt werden kann. Ein pädagogisch wertvolles Buch – mit Grafiken von Walther Götlinger.
Marco Weíse / Kurier

Es gibt Verlage wie „Verlag Der Apfel“, die durch Präzision auffallen.
Hier könnten wir Bücher wie
Nadine Hauer: Hans Strotzka. Der vergessene Pionier der Sozialpsychiatrie – bestellen,
oder auch
Reite den Drachen! Von Christine Hubka & Matthias Geist – ein Buch für Kinder und Erwachsene, Schlagwort: Inhaftierung von Angehörigen. Matthias Geist arbeitet als Seelsorger, er weiß um die Gefühle der Kinder, von denen ein Elternteil inhaftiert ist.
Man kann darüber zu reden beginnen, Schamspiralen müssen sich nicht über Generationen intensiv weiterdrehen.
Vielleicht interessiert Sie auch das Buch von Walter Gellert, Kulturjournalist des ORF: „Und später glitt ich in tausend Träume“, ausgewählte Novellen von Hermann Bahr, Hugo von Hofmannsthal, Rainer Maria Rilke und Arthur Schnitzler.
Es lohnt sich, im Verlag Der Apfel – Ihrem Kulturverlag für das Besondere – virtuell zu stöbern: www.verlagderapfel.at
Christina Repolust / Sprachbilder.at

56 Seiten, Broschur, mit 16 farbigen Graphiken von Walther Götlinger (Für Kinder ab 5 Jahren, für Eltern, Pädagogen, Sozialarbeiter)
ISBN 978-3-85450-275-3

 23,80

Product ID: 619 Kategorie:
Autor

Christine Hubka, Matthias Geist; Walther Götlinger

Seiten

56

Verlag

Verlag Der Apfel

ISBN

978-3-85450-275-3

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